Albert Einsteins vergessene Kolleginnen – Physikerinnen in Berlin (1933-1945)

11.01.2012
18:00bis20:00

Sie waren Freundin, Kollegin oder Studentin. Sie trafen sich in Berlin, in der Universität, der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft oder bei Konferenzen. Die wenigsten dieser Physikerinnen würden die Bezeichnung „Kollegin“ akzeptiert haben, dazu war Einstein schon in den 1920er Jahren zu berühmt und schien ihnen im Vergleich zu ihren eigenen Leistungen zu überragend.

Am Beispiel der Physikerinnen um Albert Einstein sollen die Wirkmechanismen untersucht werden, welche zu den unterschiedlichen Studien- und Arbeitsmöglichkeiten damals beigetragen haben und noch heute beitragen. Und damit nach wie vor für Frauen zu geringeren Chancen führen, als Physikerin lehren und forschen zu können.

Die Referent_innen:

Frau Dr. Annette Vogt ist seit 1994 Research Scholar am Berliner Max Plank Institut für Wissenschaftsgeschichte und konzentriert sich in ihrer Forschung auf die Geschichte der Wissenschaft in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert.

Veranstaltungsort:

Arnimallee 14 Hörsaal B, Physik

Organisiert von: Queer Feministischen Initiative Physik